Warum nutzen eigentlich so wenig Menschen die Möglichkeit des privaten CarSharings? Muss eigentlich Jede/r ein Auto haben, dass meist ungenützt auf einem Parkplatz herumsteht? Gibt es vielleicht andere Ansätze die man nutzen könnte?
Ich bin Studentin, verfüge über kein eigenes Auto und brauche eigentlich auch keins. Eigentlich – dieses Wort suggeriert schon ein Problem – Samstags an die Uni zu kommen ist im ländlichen Gebiet gar nicht so einfach. Also brauche ich doch ein Auto, zumindest für Samstags. Da professionelle Autovermietung horrende Kosten verursachen würde, habe ich mir folgendes Modell ausgedacht.
Szenario 1:
Es wird ein Vlotte Auto angeschafft (Projekt in Vorarlberg, Österreich).
Das Auto wird zwischen mind. 2 Personen geteilt und anfallende Kosten, wie zum Beispiel Mobilitätsrate des Flotte Autos (inkl. Strom, Versicherung) werden nach Buchungszeit aufgeteilt. Wenn die Buchungszeit nicht 100 % betragen sollte, wird nach anteiliger Buchungszeit abgerechnet.
| 400,00€ | Mobilitätsrate Auto | ||
| 0,56€ | pro h am Tag | ||
| Person 1 | wochentags 12 h | 46,88% | 187,50€ |
| Person 2 | wochentags 12 h | 46,88% | 187,50€ |
| Person 3 | Samstag + Sonntag | 6,25% | 25,00€ |
Szenario 2:
Annahme hier ist, dass ich das Auto nur gelegentlich mit anderen teilen möchte.
Der Markt wäre sicher da, da professionelle Angebote vergleichsweise teuer sind.
| Denzeldrive | 14,50 € | (3 Stunden, 25 km) |
| Vlotte | 13,33€ | (1 Tag, unbeschränkt) |
Durch den Kostenvorteil, den ich als privater Anbieter hätte, kann ich mein Auto günstiger mit anderen teilen. Was mir fehlen würde, wäre lediglich eine passende Versicherung und ein Tool zur Abstimmung und Buchung des Autos (schon gesehen bei caruso.mobi)
Meine + und – Punkte beider Szenarien:
+ kostensparend
+ besserer Ressourcennutzen
+ höhere Flexibilität (im Vgl. mit Bus/Bahn)
- Koordinationsaufwand
- Abhängigkeit von anderen Fahrern